06.01.2007
Der an dem das Tanzen ganz neu entdeckt wurde (Alternativtitel: „Der Tag des Robotertanzes“ oder „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Japaner zur Paarungszeit“)
juhu, endlich Samstag, und endlich mal wieder Abends weg. Also erst mal weiß ich gar nicht, was Martina und ich am Sa. Gemacht haben – so tagsüber ^^°
Eigentlich hatten wir ja geplant zu einem Club in Shin-kiba (ca. 30 Minuten von hier) zu gehen, weil den schon einige Leute erwähnt hatten und die alle meinten, dass der sehr groß wäre und viele verschiedene Arten von Musik hätte.
Da wir nicht wussten, wo der genau sein sollte haben wir im Internet nachgeschaut und auf der Homepage erfahren, dass der Club – neben der Tatsache, dass da stand „einer der beliebtesten Clubs bei Schwulen – teilweise 90% Männliches Pulikum" - -_-° am 6. geschlossen hatte (nicht, dass wir sonst hingefahren wären glaub ich...).
Wir haben dann so ein Bisschen rumgesucht und letztendlich sogar einen Club gefunden, der ganz nett gewirkt hat, wo es angeblich auch gemischte Musik gab (einen Club mir nur Rockmusik zu finden kann man hier eh gleich vergessen) und der auch nicht weit weg war (Daikanyama).
Nur um 8 ist die Kerstin gekommen, wir haben noch geratscht und die übrigen Alkoholvorräte von Sylvester vernichtet und sind dann recht späte los (weil der Club eh erst um 11 geöffnet hatte)... Naja, fast wären wir ZU spät dran gewesen – wir haben gerade noch den letzten zug in Richtung Daikanyama gekriegt!!
In Daikanyama hab ich mich bisschen gewundert, weil irgendwie kaum einer ausser uns ausgestiegen ist und das sah da im ersten Moment eher wie ein sehr ruhiger Vorort von Tokyo aus, wo nicht viel los ist.
Nach ein wenig suchen haben wir dann aber den Club gefunden.
Lustig war erst mal, dass da vor dem Eingang gleich jede Menge Warn-zettel hingen u. a. auch einer, wo drauf stand, dass JEDER seinen Ausweis zeigen muss – wir hatten zum Glück alle unsere Ausweise dabei und wurden somit gegen die „klein“ Gebühr von 3000 Yen (= ca. 25 euro!!!) eingelsassen. Der Preis ist allerdings hier normal wie es scheint, man kommt eigentlich in keinen einiger Massen gescheiten Club unter 2500 yen so wie es aussieht.
Drinnen sind wir in ein Stockwerk gekommen, wo Schließfächer waren und weiter hinten Tische und Stühle und nachdem wir unsere Sachen eingesperrt hatten haben wir uns auf gemacht den Rest zu erkunden. Dabei haben wir gleich im Treppengang eine Gebäudeübersicht gefunden und festgestellt dass wir uns gerade auf der „Relax-ebene“ befanden und es noch zwei „Club-ebenen“ gab, die eine ein Stockwerk tiefer, die andere halt darunter.
Erst mal sind wir in das nächst tiefere Stockwerk, wo uns schon die fürchterliche Techno/Trance/Elektro – wie auch immer man das nennt – Musik entgegen kam.
Zuerst gings an einer Bar vorbei und dann kam man auf eine große Tanzfläche und als wir auf eben diese geschaut haben sind uns fast die Augen rausgefallen, wir haben uns gegenseitig angeschaut und konnten unser lachen nicht mehr zurückhalten.
Das standen die Japaner, schön aufgereiht alle mit dem Gesicht in Richtung DJ-Pult schauend und haben mehr oder weniger im Gleichschritt von einem Bein aufs andere gewackelt und das wars auch schon mit der Bewegung bei den meisten... Das sah so zum schreien aus, wirklich wie Roboter – man kanns sich gar nicht vorstellen glaub ich, aber es war sehr lustig.
In der Hoffnung, dass es im nächsten Stockwerk anders aussieht sind wir eins tiefer um uns da umzusehen. Das war der Mini-club, bestand großteils aus Bar und ein paar Tischen und Stühlen und dann um die Ecke ein Raum der wie ein langgezogener Schlauch war, am Ende das Dj-pult und nur sehr wenige Leute haben da getanzt (die Musik, war genauso schlecht)...
Nach etwas hin und her überlegen haben wir beschlossen, dass wir uns da lieber den Robotern anschließen und sind wieder hoch.
Brav haben wir uns also eingereiht wo noch Platz war, und artig zum Dj gedreht und mitgewackelt... Naja, als Ausländer, die anderes gewöhnt sind konnten wir das einsame Gewackel mit dem Gesicht nach vorne natürlich nicht lange aushalten und so haben wir uns dann doch eher zueinander gedreht und über umstehende Wackler gelästert und beobachtet, wie es Japaner in so einer Situation schaffen, mit irgendjemandem, an dem sie interessiert sind ein Gespräch oder so was anzufangen.
Also folgendermaßen läuft das ab (haben Beobachtungsstudien ergeben): Japaner ist an Japanerin hinter sich interessiert (fragt mich nicht, wie er festgestellt hat, dass die hinter ihm interessant sein könnte – vielleicht der spezielle Japaner-instinkt ^^), dreht sich also um und tanzt entgegen allen ungeschriebenen Gesetzen mit dem Gesicht in die andere Richtung, jedoch nicht unbedingt gegenüber von dem Objekt seiner Begierde sondern halt gegenüber von demjenigen, der da zufällig steht, irgendwann rückt er vorsichtig nächer zu Japanerin, steht nun fast gegenüber von ihr und irgendwann nach langem Gegenüber-gewackel und weg-hinkuck sagt er was zu ihr (was wissen wir leider nicht, vielleicht ein spezielles Codewort), von da an wackeln sie dann mehr oder weniger zufällig aussehen gegenüber voneinander, schauen sich aber dabei nicht wirklich oft an und tauschen hin und wieder ein paar Worte miteinander aus (ich wette die heiraten jetzt bald *lol*)
So ein ewiges Geackel wird irgendwann wieder aller Erwartungen doch recht anstrengend und vor allem langweilig (besonderss, wenn die Musik so gut wie nie wechselt -_-°) und so haben wir kurz Pause gemacht und uns was zu trinken gekauft.
Auf der Bühne gegenüber vom Dj-Pult hat sich währenddessen erstaunliches getan – eine Band hat ihre Instrumente ausgepackt. Voller Erwartung dachen wir schon „jetzt geht loooohooosss!!!“ und es würde doch noch gute Musik kommen.... Nix da... ich weiß gar nicht, wie man das nennen soll, was die gemacht haben – auf jeden Fall eingeschlafene Füße, Entspannungsmusik, oder einfach ausgedrückt: Stinklangweilig!
Die anderen Leute (die sich inzwischen natürlich alle mit dem Gesicht zur Bühne gedreht hatten) fanden das anscheinend – dem Gröhlen und Jubeln nach zu urteilen – nicht... ich hab mich ja zwischendurch gefrag,t ob die nur aus Verarsche so begeistert Gröhlen, oder ob die da echt so drauf stehen -_-°
Nach kurzem Überlegen sind wir abgehauen und haben wieder ein Stockwerk tiefer unser Glück versucht. Inzwischen waren da mehr Leute am tanzen, die Musik war die gleich wie oben vor der Band, nur in einer höheren Tonlage und da wir nix besseres zu tun hatten haben wir uns halt wieder angeschlossen. Das Publikum dort war zumindest etwas aufgedrehter und hat nicht nur von einem Bein aufs andere gewackelt sondern teilweise echte Ansätze von Tanzen gezeigt. Martina hatte dann auf einmal eine Gruppe von 5 Typen um sich rum die sie angesprochen hatten und Kerstin hat bekanntschaft mit einem Wick-Wapurop-Dealer gemacht ^^ Der hat ihr irgendwas auf die Hand geschmiert, was wie Wick-Wapurop roch – keine Ahnung, was es war -_-°(und auch keine Ahnung, wie man jetzt Wick-Wapurop richtig schreibt - sorry)
Kerstin und ich haben dann beschlossen, mal wieder nach Oben zu schauen, obs da inzwischen was besseres gab.
Oben angekommen wurden unser Hoffnungen wieder enttäscht und anstatt zu tanzen haben wir uns auf die Stühle gesetzt die an einer Seite der Tanzfläche standen.
5 Minuten später kam so a komischer Kerl an der mit seinem Kumpel ein Stück von uns weg saß und hat uns angelabert. Mir war der ja unangenehm, aber da hatte ich schon seinen Kumpel erspäht *lol* den ich im Gegensatz zu dem anderen (so rein von Aussehen geurteilt) gar nicht unangenehm fand. Der hat sich dann auch etwas nächer gesetzt – 2 Stühle von Kerstin weg.
Inzwischen war Martina auch wieder zu uns gestoßen und nachdem ich erklärt habe, dass ich den Kumpel von dem Komischen für mich beanspruche ^^ hab ich mit Kerstin Platz getauscht und mich mit DEM *lol* „Anmachspruch“ überhaupt neben ihn gesetzt „Do you speak english?“ – ja, das is doch mal ein guter Einstieg (also in jedem nicht englischsprachigen Land, in dem man als Ausländer ist ist das wirklich ein guter Einstiegssatz glaub ich ^^)
Jedenfalls haben wir uns dann recht gut unterhalten (er hat sogar mal Deutsch gelernt, es reicht aber leider zu nicht viel mehr als „Bitte“ „Danke“ „zahlen Bitte“ und „auf Wiedersehen“) und sind tanzen gegangen (auch dieses lustige „wir tanzen miteinander aber eigentlich nur nebeneinander und schauen uns möglichst nicht an“) und danach haben wir alle zusammen beschlossen noch was essen zu gehen bevor alle heim fahren. Wir sind dann in Wendys und – oh Wunder – er hat sich getraut und mich zuerst nach meiner Handynummer und e-mail-Adresse gefragt.
Ab Bahnhof haben wir alle dann erst mal noch Zitternd auf den Zug gewartet und uns dann voneinander verabschiedet – artig winkend, bis die jeweils anderen ausser Sichtweite sind ^^ (in dem Falle die, weil ihr Zug eher kam).
Kerstins Schlusswort: „Nächstes mal wieder Gaspanick“ (Gaspanick = Club der hauptsächlich von Ausländern besucht wird, in dem sie gemischte Musik spielen und der vom Tanzverhalten noch am ehesten an das herankommt, was man so bei uns gewöhnt ist)
Was ich mir allerdings jetzt erklären kann, ist, warum fast jeder normale Japaner, den man so fragt, sagt, dass er noch nie in einem Club war – wer will schon den ganzen Abend zu schlechter Musik von einem Bein aufs andere wackeln und dafür noch 3000 yen zahlen?
Das einzig gute, ist eben, dass man evtl. wenn man dann Glück hat jemanden netten kennenlernt.
So, das wars für die Nacht von Sa. auf So. Um ca. 7 sind wir heim gekommen, haben erst mal geratscht bis... ewig und sind dann hundemüde eingeschlafen.
PS: für alle denen das was sagt: Der Typ sah aus wie Tatsurou, damit wäre auch erklärt, warum ich ihn gleich so toll fand – olles Fangirlie ich *lol*
juhu, endlich Samstag, und endlich mal wieder Abends weg. Also erst mal weiß ich gar nicht, was Martina und ich am Sa. Gemacht haben – so tagsüber ^^°
Eigentlich hatten wir ja geplant zu einem Club in Shin-kiba (ca. 30 Minuten von hier) zu gehen, weil den schon einige Leute erwähnt hatten und die alle meinten, dass der sehr groß wäre und viele verschiedene Arten von Musik hätte.
Da wir nicht wussten, wo der genau sein sollte haben wir im Internet nachgeschaut und auf der Homepage erfahren, dass der Club – neben der Tatsache, dass da stand „einer der beliebtesten Clubs bei Schwulen – teilweise 90% Männliches Pulikum" - -_-° am 6. geschlossen hatte (nicht, dass wir sonst hingefahren wären glaub ich...).
Wir haben dann so ein Bisschen rumgesucht und letztendlich sogar einen Club gefunden, der ganz nett gewirkt hat, wo es angeblich auch gemischte Musik gab (einen Club mir nur Rockmusik zu finden kann man hier eh gleich vergessen) und der auch nicht weit weg war (Daikanyama).
Nur um 8 ist die Kerstin gekommen, wir haben noch geratscht und die übrigen Alkoholvorräte von Sylvester vernichtet und sind dann recht späte los (weil der Club eh erst um 11 geöffnet hatte)... Naja, fast wären wir ZU spät dran gewesen – wir haben gerade noch den letzten zug in Richtung Daikanyama gekriegt!!
In Daikanyama hab ich mich bisschen gewundert, weil irgendwie kaum einer ausser uns ausgestiegen ist und das sah da im ersten Moment eher wie ein sehr ruhiger Vorort von Tokyo aus, wo nicht viel los ist.
Nach ein wenig suchen haben wir dann aber den Club gefunden.
Lustig war erst mal, dass da vor dem Eingang gleich jede Menge Warn-zettel hingen u. a. auch einer, wo drauf stand, dass JEDER seinen Ausweis zeigen muss – wir hatten zum Glück alle unsere Ausweise dabei und wurden somit gegen die „klein“ Gebühr von 3000 Yen (= ca. 25 euro!!!) eingelsassen. Der Preis ist allerdings hier normal wie es scheint, man kommt eigentlich in keinen einiger Massen gescheiten Club unter 2500 yen so wie es aussieht.
Drinnen sind wir in ein Stockwerk gekommen, wo Schließfächer waren und weiter hinten Tische und Stühle und nachdem wir unsere Sachen eingesperrt hatten haben wir uns auf gemacht den Rest zu erkunden. Dabei haben wir gleich im Treppengang eine Gebäudeübersicht gefunden und festgestellt dass wir uns gerade auf der „Relax-ebene“ befanden und es noch zwei „Club-ebenen“ gab, die eine ein Stockwerk tiefer, die andere halt darunter.
Erst mal sind wir in das nächst tiefere Stockwerk, wo uns schon die fürchterliche Techno/Trance/Elektro – wie auch immer man das nennt – Musik entgegen kam.
Zuerst gings an einer Bar vorbei und dann kam man auf eine große Tanzfläche und als wir auf eben diese geschaut haben sind uns fast die Augen rausgefallen, wir haben uns gegenseitig angeschaut und konnten unser lachen nicht mehr zurückhalten.
Das standen die Japaner, schön aufgereiht alle mit dem Gesicht in Richtung DJ-Pult schauend und haben mehr oder weniger im Gleichschritt von einem Bein aufs andere gewackelt und das wars auch schon mit der Bewegung bei den meisten... Das sah so zum schreien aus, wirklich wie Roboter – man kanns sich gar nicht vorstellen glaub ich, aber es war sehr lustig.
In der Hoffnung, dass es im nächsten Stockwerk anders aussieht sind wir eins tiefer um uns da umzusehen. Das war der Mini-club, bestand großteils aus Bar und ein paar Tischen und Stühlen und dann um die Ecke ein Raum der wie ein langgezogener Schlauch war, am Ende das Dj-pult und nur sehr wenige Leute haben da getanzt (die Musik, war genauso schlecht)...
Nach etwas hin und her überlegen haben wir beschlossen, dass wir uns da lieber den Robotern anschließen und sind wieder hoch.
Brav haben wir uns also eingereiht wo noch Platz war, und artig zum Dj gedreht und mitgewackelt... Naja, als Ausländer, die anderes gewöhnt sind konnten wir das einsame Gewackel mit dem Gesicht nach vorne natürlich nicht lange aushalten und so haben wir uns dann doch eher zueinander gedreht und über umstehende Wackler gelästert und beobachtet, wie es Japaner in so einer Situation schaffen, mit irgendjemandem, an dem sie interessiert sind ein Gespräch oder so was anzufangen.
Also folgendermaßen läuft das ab (haben Beobachtungsstudien ergeben): Japaner ist an Japanerin hinter sich interessiert (fragt mich nicht, wie er festgestellt hat, dass die hinter ihm interessant sein könnte – vielleicht der spezielle Japaner-instinkt ^^), dreht sich also um und tanzt entgegen allen ungeschriebenen Gesetzen mit dem Gesicht in die andere Richtung, jedoch nicht unbedingt gegenüber von dem Objekt seiner Begierde sondern halt gegenüber von demjenigen, der da zufällig steht, irgendwann rückt er vorsichtig nächer zu Japanerin, steht nun fast gegenüber von ihr und irgendwann nach langem Gegenüber-gewackel und weg-hinkuck sagt er was zu ihr (was wissen wir leider nicht, vielleicht ein spezielles Codewort), von da an wackeln sie dann mehr oder weniger zufällig aussehen gegenüber voneinander, schauen sich aber dabei nicht wirklich oft an und tauschen hin und wieder ein paar Worte miteinander aus (ich wette die heiraten jetzt bald *lol*)
So ein ewiges Geackel wird irgendwann wieder aller Erwartungen doch recht anstrengend und vor allem langweilig (besonderss, wenn die Musik so gut wie nie wechselt -_-°) und so haben wir kurz Pause gemacht und uns was zu trinken gekauft.
Auf der Bühne gegenüber vom Dj-Pult hat sich währenddessen erstaunliches getan – eine Band hat ihre Instrumente ausgepackt. Voller Erwartung dachen wir schon „jetzt geht loooohooosss!!!“ und es würde doch noch gute Musik kommen.... Nix da... ich weiß gar nicht, wie man das nennen soll, was die gemacht haben – auf jeden Fall eingeschlafene Füße, Entspannungsmusik, oder einfach ausgedrückt: Stinklangweilig!
Die anderen Leute (die sich inzwischen natürlich alle mit dem Gesicht zur Bühne gedreht hatten) fanden das anscheinend – dem Gröhlen und Jubeln nach zu urteilen – nicht... ich hab mich ja zwischendurch gefrag,t ob die nur aus Verarsche so begeistert Gröhlen, oder ob die da echt so drauf stehen -_-°
Nach kurzem Überlegen sind wir abgehauen und haben wieder ein Stockwerk tiefer unser Glück versucht. Inzwischen waren da mehr Leute am tanzen, die Musik war die gleich wie oben vor der Band, nur in einer höheren Tonlage und da wir nix besseres zu tun hatten haben wir uns halt wieder angeschlossen. Das Publikum dort war zumindest etwas aufgedrehter und hat nicht nur von einem Bein aufs andere gewackelt sondern teilweise echte Ansätze von Tanzen gezeigt. Martina hatte dann auf einmal eine Gruppe von 5 Typen um sich rum die sie angesprochen hatten und Kerstin hat bekanntschaft mit einem Wick-Wapurop-Dealer gemacht ^^ Der hat ihr irgendwas auf die Hand geschmiert, was wie Wick-Wapurop roch – keine Ahnung, was es war -_-°(und auch keine Ahnung, wie man jetzt Wick-Wapurop richtig schreibt - sorry)
Kerstin und ich haben dann beschlossen, mal wieder nach Oben zu schauen, obs da inzwischen was besseres gab.
Oben angekommen wurden unser Hoffnungen wieder enttäscht und anstatt zu tanzen haben wir uns auf die Stühle gesetzt die an einer Seite der Tanzfläche standen.
5 Minuten später kam so a komischer Kerl an der mit seinem Kumpel ein Stück von uns weg saß und hat uns angelabert. Mir war der ja unangenehm, aber da hatte ich schon seinen Kumpel erspäht *lol* den ich im Gegensatz zu dem anderen (so rein von Aussehen geurteilt) gar nicht unangenehm fand. Der hat sich dann auch etwas nächer gesetzt – 2 Stühle von Kerstin weg.
Inzwischen war Martina auch wieder zu uns gestoßen und nachdem ich erklärt habe, dass ich den Kumpel von dem Komischen für mich beanspruche ^^ hab ich mit Kerstin Platz getauscht und mich mit DEM *lol* „Anmachspruch“ überhaupt neben ihn gesetzt „Do you speak english?“ – ja, das is doch mal ein guter Einstieg (also in jedem nicht englischsprachigen Land, in dem man als Ausländer ist ist das wirklich ein guter Einstiegssatz glaub ich ^^)
Jedenfalls haben wir uns dann recht gut unterhalten (er hat sogar mal Deutsch gelernt, es reicht aber leider zu nicht viel mehr als „Bitte“ „Danke“ „zahlen Bitte“ und „auf Wiedersehen“) und sind tanzen gegangen (auch dieses lustige „wir tanzen miteinander aber eigentlich nur nebeneinander und schauen uns möglichst nicht an“) und danach haben wir alle zusammen beschlossen noch was essen zu gehen bevor alle heim fahren. Wir sind dann in Wendys und – oh Wunder – er hat sich getraut und mich zuerst nach meiner Handynummer und e-mail-Adresse gefragt.
Ab Bahnhof haben wir alle dann erst mal noch Zitternd auf den Zug gewartet und uns dann voneinander verabschiedet – artig winkend, bis die jeweils anderen ausser Sichtweite sind ^^ (in dem Falle die, weil ihr Zug eher kam).
Kerstins Schlusswort: „Nächstes mal wieder Gaspanick“ (Gaspanick = Club der hauptsächlich von Ausländern besucht wird, in dem sie gemischte Musik spielen und der vom Tanzverhalten noch am ehesten an das herankommt, was man so bei uns gewöhnt ist)
Was ich mir allerdings jetzt erklären kann, ist, warum fast jeder normale Japaner, den man so fragt, sagt, dass er noch nie in einem Club war – wer will schon den ganzen Abend zu schlechter Musik von einem Bein aufs andere wackeln und dafür noch 3000 yen zahlen?
Das einzig gute, ist eben, dass man evtl. wenn man dann Glück hat jemanden netten kennenlernt.
So, das wars für die Nacht von Sa. auf So. Um ca. 7 sind wir heim gekommen, haben erst mal geratscht bis... ewig und sind dann hundemüde eingeschlafen.
PS: für alle denen das was sagt: Der Typ sah aus wie Tatsurou, damit wäre auch erklärt, warum ich ihn gleich so toll fand – olles Fangirlie ich *lol*
1 Comments:
Caro!!!!! Du hast tatsächlich nen Tatsurou-Doppelgänger (??? Vielleicht war's ja doch der echte, ich mein "Bitte, Danke, MUCC fantastisch" konnte der ja auch xDDDDDDDDDD) aufgerissen? *lol*
Er hatte sogar die selbe Frisur, etc.???
Wie suuuuuupi!!!!! Halt dich ran, wünsch dir ganz viel Glück mit ihm!! Vielleicht is das der, den du in Japan zum Ausgehen finden wolltest ^_-
Ansonsten... also, wenn die Clubs da alle so sind, na dann gute Nacht *drop* Ich stell mir das grad so vor, dass die eigentlich ne schlechte Version von Parapara zu der schlechten Musik abgeliefert haben. Ich mein, auf Konzerten geht das Parapara ja echt ab, aber anscheinend net in Clubs (dabei ist doch eigentlich nichts unmöglich).
Aber Japaner können eigentlich wirklich normal tanzen, auch mit Körperkontakt und anschauen und so, das hab ich auf ner Japanparty hier bisher beobachten können. Also, vielleicht ist in dem Club irgendwie ne komische Regelung?
Hieß er nicht zufällig "Roboclub" oda so?? xD
Net wundern, dass ich so früh (is grad kurz nach 8) auf bin und Einträge schreib, aber ich muss gleich zur Uni (obwohl heut mein freier Tag ist) und Bewerbungsunterlagen abgeben, da ich vielleicht (stellt sich nach den Klausurergebnissen raus) mit Anglistik aufhören werd.
Bis dann *knuddel*
By
Anonymous, at 11:07 PM
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